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Hoffnung
 
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Hoffnung

Hoffnung?

Es tut mir leid.
Aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein.
Denn das liegt mir nicht.

Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern.
Sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann.
Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen.

Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.

Wir sollten am Glück des andern teilhaben
und nicht einander verabscheuen.

Haß und Verachtung bringen uns niemals näher.

Auf dieser Welt ist Patz genug für jeden.
Und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen
.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein.

Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.

Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt.

Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt.
Aber innerlich sind wir stehen geblieben.

Wir lassen Maschinen für uns arbeiten.
Und sie denken auch für uns.

Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen.
Und unser Wissen kalt und hart.

Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig.

Aber zuerst kommt die Menschlichkeit
und dann erst die Maschinen.

Vor Klugheit und Wissen
kommt Toleranz und Güte.

Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe
ist unser Dasein
nicht lebenswert.

Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht.

Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen,
von Mensch zu Mensch.

Sie erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit,
damit wir alle Eins werden.

Millionen Menschen auf der Welt
können im Augenblick
meine Stimme hören.

Millionen verzweifelter Menschen.
Opfer eines Systems,
das es sich zur Aufgabe gemacht hat
Unschuldige zu quälen.
Und in Ketten zu legen.

Allen denen die mich jetzt hören
rufe ich zu :

Ihr
dürft nicht
verzagen!

Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist,
ist vergänglich.

Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten
werden nicht immer da sein.

Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen.
Und auch ihr Hass.

Die Freiheit,
die sie den Menschen genommen haben
wird ihnen dann zurückgegeben werden.

Auch wenn es Blut und Tränen kostet
für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten. Vertraut euch nicht Barbaren an,

Unmenschen die euch verachten
und denen euer Leben nichts wert ist.
Ihr seid für sie nur Sklaven.

Ihr habt das zu tun,
das zu glauben,
das zu fühlen.

Ihr werdert gedrillt,
gefüttert,
wie Vieh behandelt,
und seid nichts weiter als Kanonenfutter.

Ihr seid viel zu schade für diese verirrten
Subjekte.

Dies sind Maschinenmenschen,
mit Maschinenköpfen
und Maschinenherzen.

Ihr seid keine Roboter.
Ihr seid keine Tiere.
Ihr seid Menschen!

Bewahrt euch Menschlichkeit in euren Herzen.
Und hasst nicht,

Nur wer nicht geliebt wird hasst.
Nur, wer nicht
geliebt
wird.

Soldaten.
Kämpft nicht für die Sklaverei.
Kämpft für die Freiheit.

Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht:
Gott wohnt in jedem Menschen.

Also nicht nur in einem
oder in einer Gruppe von Menschen.

Vergesst nie, Gott liegt in euch allen,
und ihr als Volk habt allein die Macht:

Die Macht Kanonen zu fabrizieren.
Aber auch die Macht Glück zu spenden.

Ihr als Volk habt es in der Hand,
dieses Leben einmalig kostbar zu machen,
es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen.

Daher im Namen der Demokratie :
Laßt und diese Macht nutzen!
Laßt uns zusammen stehen!
Laßt uns kämpfen für eine neue Welt.
Für eine anständige Welt,
die jedermann gleiche Chancen gibt:
die der Jugend eine Zukunft und
den Alten Sicherheit gewährt.

Versprochen haben die Unterdrücker das auch.
Deshalb konnten sie die Macht ergreifen.

Das war Lüge.
Wie überhaupt alles,
was sie euch versprachen.
Diese Verbrecher.

Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich,
das Volk soll versklavt bleiben.

Laßt uns diese Ketten sprengen!

Laßt uns kämpfen für eine bessere Welt!

Laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt,
das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Nieder mit der Unterdrückung,
dem Hass und
der Intoleranz!

Laßt uns kämpfen für eine Welt
der Sauberkeit.

In der die Vernunft siegt.

In der uns Fortschritt und
Wissenschaft
allen
zum Segen
gereichen.

Kameraden,
im Namen der Demokratie :

Dafür laßt uns streiten!

Aus: Der große Diktator. Spielfilm mit Charlie Chaplin aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Zu ehren aller Kriegerseelen, die wiederkehren um den Sieg zu vollenden.

sunflower 06.04.2017 0 74
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Der Sieg der Freiheit ist die Wahrheit. Der Sieg der Wahrheit ist die Liebe. Und der Sieg der Liebe ist die Freiheit ;) lma
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